Das Oderbruch
Das Oderbruch, im östlichsten Teil Deutschlands gelegen, hat eine Ausdehnung in Nord - Süd Richtung von rund 56 km und in Ost - West Richtung von etwa 15 km. Während im südlichen Bereich noch Höhen von 10 m erreicht werden können, liegt das niedere Oderbruch bei Bad Freienwalde schon fast auf Meeresspiegelniveau (1 m). Das heutige Landschaftsbild des Oderbruchs wurde durch die Begradigung der Alten Oder geprägt, deren Eindeichung und Trockenlegung des Feuchtgebiets zwischen 1747 und 1762 unter dem preußischem König Friedrich II erfolgte. Der Lauf der Alten Oder ist noch heute vorhanden und kann in einigen Abschnitten für
Kanutouren genutzt werden. Das Oderbruch wurde mehrfach, zuletzt 1997, von schweren Hochwasserkatastrophen heimgesucht bzw. bedroht.
Für Besucher besonders interessant sind die Zeiten der
Vogelzüge und das Frühjahr mit den teilweise gefluteten Poldern so wie kalte Winter mit der zugefrorenen Oder. Für
Radfahrer oder Skater wurden Teilstücke der Oderbruchbahn als Radweg befestigt. Auch die Wege parallel zum Oderdeich sind bei
Radfahrern beliebt.